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Selbstbohrende Ankerstangen mit R-Gewinde

Selbstbohrende Ankerstangen mit R-Gewinde sind innovative Stahlhohlstäbe mit durchgehendem „Seilgewinde“, die gleichzeitig Bohren, Verpressen und Verankern ermöglichen. Sie verfügen über einen Opferbohrer, wodurch separate Bohrgeräte überflüssig werden und sie sich ideal für anspruchsvolle Bodenverhältnisse wie lockeren Boden oder brüchiges Gestein eignen. Der Mörtel wird durch den Hohlkern injiziert, stabilisiert das Bohrloch und sorgt für eine effektive Lastübertragung.

Beschreibung

SINODRILLS R-Gewinde Selbstbohrende Ankerstangen

Ein Hohlankerstab ist der Körper eines selbstbohrenden Ankers, ein hohles Stahlrohr mit einem äußeren Rundgewinde. An einem Hohlanker ist auf der einen Seite der Opferankereinsatz befestigt, auf der anderen Seite sind Platte und Mutter angebracht. Für Aufgaben, die längere Anker erfordern, können zwei Hohlankerstäbe über eine Kupplung miteinander verbunden werden.

Merkmale der selbstbohrenden Ankerstangen mit R-Gewinde

Selbstbohrende Ankerstangen mit R-Gewinde sind innovative geotechnische Komponenten, die für das gleichzeitige Bohren, Verpressen und Verankern in einem effizienten Arbeitsgang konzipiert sind. Dank ihres hohlen, durchgehenden „Seilgewindes“ gemäß den Normen ISO 10208 und ISO 1720 sind diese Stangen äußerst vielseitig einsetzbar und eignen sich zur Stabilisierung unterschiedlicher Bodenverhältnisse, insbesondere instabiler oder gebrochener Schichten.

Die wichtigsten Merkmale sind:

  • Integriertes Bohren und Verpressen: Der Hohlkern ermöglicht die Injektion von Mörtel während oder unmittelbar nach dem Bohren, wodurch der umgebende Boden verfestigt und eine effektive Lastübertragung gewährleistet wird.
  • Opferbohrer: Ein Einwegbohrer am Ende der Stange ermöglicht es, sie als Bohrstahl zu verwenden, sodass keine separaten Bohrwerkzeuge und -verfahren erforderlich sind.
  • Durchgehender Seilfaden: Bietet eine hervorragende Verbindung mit Mörtel und ermöglicht das einfache Verbinden von Stäben, um die gewünschten Längen zu erreichen, selbst in engen Räumen.
  • Vielseitige Bohrerauswahl: Kompatibel mit verschiedenen Bohrertypen (z. B. EX, EXX, ESF) für unterschiedliche Boden- und Gesteinsverhältnisse.
  • Hohe Festigkeit und Haltbarkeit: Oft aus hochwertigem Stahl mit Optionen zum Korrosionsschutz (z. B. Feuerverzinkung, Epoxidbeschichtung) für langfristige Leistung.
  • Anpassungsfähigkeit: Ideal für schwierige Bodenverhältnisse wie lockere Erde, gebrochenes Gestein und einstürzende Bohrlöcher, bei denen herkömmliche Verankerungsmethoden versagen oder weniger effizient sein könnten.

Anwendungen für selbstbohrende Ankerstangen mit R-Gewinde

Selbstbohrende Ankerstangen mit R-Gewinde eignen sich hervorragend für verschiedene geotechnische und bautechnische Herausforderungen, insbesondere bei schwierigen Bodenverhältnissen, bei denen herkömmliche Bohr- und Verankerungsmethoden ineffizient oder unpraktisch sind. Die Integration von Bohren, Verpressen und Verankern in einen einzigen Prozess macht sie zur bevorzugten Lösung für komplexe Projekte.

  • Hangstabilisierung: Wird häufig zur Verstärkung instabiler Böden und Felshänge eingesetzt, um Erdrutsche und Erosion zu verhindern. Das gleichzeitige Bohren und Verpressen stabilisiert gebrochenen Boden, erhöht die Scherfestigkeit des Bodens oder Felsmassivs und gewährleistet die langfristige Stabilität von natürlichen Hängen, Böschungen und Böschungen.
  • Tunneling und Bergbau: Entscheidend für die Vorsicherung und die dauerhafte Sicherung in Tunneln und unterirdischen Baugruben. Diese Stangen stabilisieren schnell die Ortsbrust und die Firste von Tunneln in schwierigem Boden, minimieren das Einsturzrisiko und gewährleisten die Sicherheit der Arbeiter. Sie sind effektiv in gebrochenem Fels und lockerem Boden und ermöglichen schnellere Vortriebsgeschwindigkeiten.
  • Mikropfahlgründungen: Werden als Mikropfähle eingesetzt, um strukturelle Lasten in tiefere, tragfähigere Schichten zu übertragen, insbesondere in Gebieten mit geringer Tragfähigkeit oder eingeschränktem Zugang. Ihr geringer Durchmesser und ihre selbstbohrende Eigenschaft machen sie ideal zur Untermauerung bestehender Strukturen, zur Verstärkung von Fundamenten und für Neubauten auf anspruchsvollen Baustellen.
  • Baugrubensicherung und Stützmauern: Bieten wichtige Unterstützung für tiefe Aushubarbeiten und Stützwandsysteme. Als temporäre oder permanente Bodennägel oder Felsanker tragen sie dazu bei, seitlichem Erddruck standzuhalten, Bodenbewegungen zu verhindern und die Stabilität der Aushubflächen während der Bauarbeiten in städtischen und anspruchsvollen Umgebungen zu gewährleisten.
  • Hydrostatische Auftriebskontrolle: Wird verwendet, um hydrostatischen Auftriebskräften auf Bauwerke bei hohem Grundwasserstand entgegenzuwirken. Durch die Verankerung von Fundamenten oder Platten in tieferem, stabilem Boden verhindern R-Gewindestäbe das Aufschwimmen oder Verschieben von Bauwerken durch Grundwasser. Eine häufige Anwendung findet sie in Kellern, Trockendocks und Bauwerken unterhalb des Grundwasserspiegels.

Parameter für selbstbohrende Ankerstangen mit R-Gewinde

Größe OD (mm) Innendurchmesser (mm) Bruchlast (kN) Streckgrenze (kN) Gewicht (kg/Meter)
R25N-14 25.0 14.0 200 150 2.3
R32L-22 32.0 22.0 210 160 2.8
R32N-21 32.0 21.0 280 230 2.9
R32N-18.5 32.0 18.5 280 230 3.4
R32S-17.5 32.0 17.5 360 280 3.5
R32S-15 32.0 15.0 360 280 4.1
R32SS-14 32.0 14.0 405 350 4.3
R38N-21 38.0 21.0 500 400 4.8
R38N-19 38.0 19.0 500 400 5.5
R38S-18 38.0 18.0 560 460 6.0
R51L-38 51.0 38.0 550 450 6.0
R51L-36 51.0 36.0 550 450 7.6
R51N-36 51.0 36.0 800 630 7.6
R51N-33 51.0 33.0 800 630 8.4
R51S-30 51.0 30.0 930 730 9.4
T76N-49 76.0 49.0 1650 1200 16.5
T76S-45 76.0 45.0 1900 1500 19
Gewinderichtung: Links / Rechts
Gewindenorm: ISO 10208 / ISO1720 / Andere internationale Normen

 

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